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Energiesparen – Ein profitabler Beitrag zur Energiewende!

Energie- und Umweltschutz

Es ist viel von der Energiewende die Rede, aber dabei zu wenig davon, daß die beste Energie, diejenige ist, die erst gar nicht verbraucht Wird. Selbstredend wäre die Politik gefragt, diesbezüglich die entscheidenden Weichenstellungen vorzunehmen, aber ungeachtet dessen hat jeder Einzelne von uns vielfältige Möglichkeiten, seinen alltäglichen Energieverbrauch deutlich zu reduzieren. Dabei profitiert nicht allein die Umwelt, sondern auch der bewußte Energiesparer selbst. Schließlich kostet Energie Geld, und wenn wir beispielsweise nur an die Steuer- und Abgabenbelastung beim Strom denken, alles Andere als wenig. Wer beim Kauf von Elektrogeräten, auf den Kauf von Geräten der Klasse A achtet, tut sich selbst einen Gefallen. Laut Berechnungen von WWF können im Schnitt mit einem Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A+++ gegenüber einem Gerät der Klasse B jährlich mehr als 70 Euro gespart werden. Viel zu viele Arbeitsgeräte, wie beispielsweise PC, Faxgerät oder Drucker laufen auch in den Mittagspausen, über Nacht oder an Wochenenden im „Stand by“-Modus. Hier empfehlen sich abschaltbare Steckdosenleisten. Bezogen auf fünf Geräte mit je 10 W Stand-By-Leistung können in etwa 100 Euro im Jahr eingespart werden.

Auch macht es energetisch einen deutlichen Unterschied, ob man mit oder ohne Deckel kocht. Der Verbrauch kann mit Deckel um ein Drittel gesenkt werden. Zudem wird weniger Energie verbraucht, wenn zum Kochen benötigtes Wasser anstatt auf der Herdplatte im Wasserkocher erhitzt wird. Bezogen auf einen Liter täglich summiert sich die Ersparnis auf ca. 40 Euro im Jahr. Gefrierfach oder Kühltruhe gehören regelmäßig abgetaut, um dadurch zwischen 15 bis sogar 45 % Strom einzusparen. Waschen bei 40 Grad und der Verzicht auf den Trockner machen sich ebenso sowohl bei der Energiebilanz, als auch im Portmonee bemerkbar. Bei angenommenen 160 Waschgängen pro Jahr wurde eine finanzielle Ersparnis von etwa 110 Euro berechnet. Zudem reicht es manches Mal vielleicht auch, die Kleidung zu lüften, wenn sie nicht äußerlich verdreckt ist und es sich um keine Ausgehkleidung handelt. Auf die Spülmaschine muß nicht zwingen verzichtet werden, da sparsame Spülmaschinen weniger Wasser benötigen als das Spülen mit der Hand. Am meisten läßt sich beim Lüften sparen, indem man anstelle des Dauerlüftens mit gekipptem Fenster ein kürzeres Stoßlüften vornimmt. Wer sich im Winter mit nur einem Grad weniger Raumtemperatur begnügen kann, spart zehn Prozent an Heizenergie. Durch die beiden vorgenannten Maßnahmen können sie im Vergleich bis zu 300 Euro jährlich einsparen. Viel Strom wird im Badezimmer verbraucht. Hier stellt sich die Frage, ob in den Sommermonaten zwingend der Stromfresser namens Fön vonnöten ist. Und mehrere Schälchen bis zu einer Höhe von fünf Zentimetern mit Salz gefüllt entziehen dem Badezimmer Feuchtigkeit, ohne den Heißlüfter zu Hilfe nehmen zu müssen. – Wer sich das Energiesparen bewußt macht und die genannten Maßnahmen konsequent in Kombination verfolgt, kann einen profitablen Beitrag Zur Energiewende leisten!

Ihr

Gerhard Keil

Bildquelle: 627313_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.de



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