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Interview mit mir selbst. Oder was ist aller Mühe Wert.

Ein Interview Mit Mir selbst? Was soll denn das?

Dass ich an meinem Buchprojekt wusele und dass mich das gerade mehr als beschäftigt, ist wahrscheinlich nichts Geheimes. Ich filze, fotografiere, zeichne, schreibe und langsam füllt sich mein Ordner.

Gestern hatte ich ein interessantes Telefongespäch mit einer Bloggerin. Im Laufe des Gesprächs stellte sie mir Fragen. Die stelle ich mir heute nochmal, führe quasi ein

Interview mit mir selbst

Ein Buch, bringt dir denn das was?

Ich finde es schon komisch, dass bei allem was man tut, immer ein berechenbarer Geldwert dahinter stehen muss. Ein großer nach Möglichkeit. Danach wird man immer zuerst gefragt und man wird auch eingeschätzt nach einem Gehalt oder anderen Bezügen. Und oft entscheidet man sich nur dann für eine Sache, wenn Geld oder Ruhm in Aussicht gestellt ist.

Um die Frage zu beantworten: Es bringt mir viel, nur keinen großer Geldwert und auch keinen Ruhm.
Es bringt mir, dass ich etwas schaffe und zurück lassen kann auf dieser Erde. Für mich selbst kann ich abrechnen, dass ich Ausdauer habe, konzeptionell arbeiten und Kreativität ausleben kann und vielleicht auch noch etwas davon abzugeben vermag.

Meinst du, dass die Blogger, die bei dir lesen, dein Buch kaufen werden?

Ich weiß natürlich nicht, wer alles hier liest. Über mein Blog habe ich schon viele gute Beziehungen geknüpft. Spinnkurse z.B. oder Veranstaltungen am Spinnrad kamen so zu Stande.

Nein, die Blogger, die ganz regelmäßig hier sind und kommentieren, werden das Buch nicht kaufen. Sie haben ganz andere Interessen. Ich schreibe trotzdem über das Projekt, weil ich schon so viele wertvolle Tipps und Anregungen erhalten konnte.
Es kommt auch vor, dass man mal auf der Bremse steht bei seinem Projekt. Dann habe ich Mut zugesprochen bekommen. Das ist so wertvoll.

Natürlich schreibe ich für eine Zielgruppe, aber dazu erzähle ich vielleicht später mal was.

Hast du denn schon mal geschaut, ob es vielleicht schon genug solcher Bücher gibt?

Na klar habe ich nach genau solchen Büchern geschaut. Etliche befinden sich in meinem Besitz. Manche gefallen mir und andere weniger. So ist das halt immer.

Ein Freund sagte mir neulich, dass keiner mehr einen Roman schreiben müsste, wenn man nach der Menge geht, die schon da ist. Stimmt.
Quantitäten haben keinen Einfluss auf mein Vorhaben. Ich schreibe weiter an meinem Filzbuch.

Wie viele Seiten hast du denn schon? Wie dick wird das Buch? Welches Format hat es?

Das ist die letzte Frage im Interview mit mir selbst und ich kann sie nicht umfassend beantworten. Im Moment erfasse ich die Inhalte, schreibe, lege Kapitel, Abschnitte und Überschriften fest, bearbeite die Bilder und Zeichnungen und lege den Platz im Text fest. Nach gestalterischen Gesichtspunkten geht es noch gar nicht, aber mein Hefter mit den Korrekturausdrucken ist schon ganz ordentlich dick.

Die Bilder sind in einem Farbmodus und in einer Auflösung gehalten, dass sie für den Druck geeignet sind. Sie aufbereiten für eine Bildschirmanwendung ist nur eine kleine Fleißarbeit.
Sind alle Inhalte erfasst, dann wird zuerst ein eBook entstehen. Ich werde die Software iBook Author benutzen und damit ist auch der Vertriebsweg klar.

Ich halte nichts davon, ein Drucklayout einfach in ein eBook-Format konvertieren zu lassen. Beide unterliegen anderen Gestaltungsregeln. Also werde ich auch noch eine Druckversion erarbeiten. Zuletzt und erst, wenn das eBook schon auf dem Weg ist.

Was passiert jetzt gerade?
Jetzt werkele ich mal weiter an meinen Filzbuch-Projekten. Und ich kann sagen, es macht so richtig viel Spaß, eben auch deshalb, weil die Vorbereitung auf das Projekt gut war.
Wer weiß, vielleicht gibt es ja das mal wieder, ein Interview mit mir selbst.

Projekt Osterglocke – jetzt gerade am Wickel

Arbeiten und ei Interview mit mir selbst

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