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Hammerschmid: Finanzielle Kürzungen behindern die Integration, Faßmann delegiert Problemlösungen an Lehrer und Eltern


Zwei Jahre Förderung sind zu wenig, soziale und sprachliche Integration sind keine Kurzzeit-Projekte

Wien (OTS/SK) „Faßmann akzeptiert die Halbierung der Gelder für Schulsozialarbeit und Sprachförderung und findet, dass nun Lehrer und Eltern gefordert seien. Da ist der Bundesminister für Bildung ganz weit weg von der Schulrealität“, kritisiert SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid am Sonntag. Faßmann verteidigt die Budget-Streichungen jetzt damit, dass 2015 und 2016 mehr Kinder ohne Deutschkenntnisse an die Schulen gekommen wären. „In zwei Jahren sind soziale und sprachliche Integration aber nicht abgeschlossen“, kritisiert Hammerschmid die neuen Rechtfertigungsversuche seitens Faßmann. **** 

Minister Faßmann sagt im Interview mit der Zeitung „Presse am Sonntag“, er „wüsste nicht, wie Sozialarbeiter in den Schulalltag integriert werden sollten“ und fordert die Lehrer und Eltern auf, die Probleme zu lösen. „Da ist der Minister ganz weit weg von der Schulrealität, da muss er sich den Schulalltag einmal ansehen. Die Lehrerinnen und Lehrer fordern diese Unterstützung immer wieder ein. Wenn wir die Kinder und Jugendlichen an unseren Schulen wirklich integrieren wollen und ihnen alle Bildungs- und Entwicklungschancen, also echte Integration anbieten wollen, kann die Hilfe nicht nach zwei Jahren halbiert werden“, so Hammerschmid. 

Zwtl: In zwei Jahren lernt Kaum Ein Mensch ordentlich Deutsch 

Faßmann verteidigt die Budget-Streichungen damit, dass 2015 und 2016 vermehrt Kinder ohne Deutschkenntnisse an die Schulen gekommen wären. „Das stimmt schon, aber in zwei Jahren Lernt Kaum Ein Mensch ausreichend Deutsch. Für das Erreichen von muttersprachlichem Niveau braucht es langfristige Deutschförderung. Soziale und sprachliche Integration sind keine Kurzzeit-Projekte“, entgegnet Hammerschmid. Passend dazu gestehe Faßmann aber ein, dass er gar nicht wisse, wie gut diese neuen SchülerInnen heute Deutsch können. 

„Diese Kürzungen sind negativ für unsere Schulen, sie verschlechtern die Integrations-, Bildungs- und Berufschancen für neu zugezogene Schülerinnen und Schüler und sind auch negativ für alle Kinder und Jugendlichen in diesen Schulen“, macht die SPÖ-Bildungssprecherin deutlich. „Das Ziel kann nicht sein, dass ein Teil der Schülerinnen und Schüler auf Dauer nur rudimentär die deutsche Sprache beherrscht.“ (Schluss) up/gd 

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493



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