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Review | Beyond Blue

Ca. 65 Prozent unserer Erde sind von Wasser bedeckt. Es heißt, dass bisher nur ca. 5 ~ 10 % von den Tiefen erkundet wurden. Keiner weiß im Endeffekt was uns da unten also noch erwartet.

In Beyond Blue schlüpfen wir in die Rolle der Meeresforscherin Mirai – gesprochen von YouTuberin Anna Akana – , die im Rahmen eine fiktiven Dokumentation-Sendung live die Zuschauer durchs Meer führt. Zumindest in der ersten Mission. Unterwasser treffen wir auf Pottwale, Delphine und viele weitere Meerslebewesen, die wir scannen können und teilweise auch müssen. Dreh und Angelpunkt der acht Tauchmissionen ist das bei das Forschungs-U-Boot, in dem wir viel über die gescannten Lebewesen erfahren können oder Videos zu vielen Themen anschauen können. Entwickler E-Line Media hat sich hier von der BBC Dokumentation Blue Planet II inspirieren lassen.

Die Tauchmissionen laufen dabei fast immer im selben Muster ab. Ihr taucht zu einer Boje und scannt die Umgebung nach bestimmten Geräuschen ab. Anschließend taucht ihr zu diesen Spots und müsst etwas scannen, einsammeln oder mit einer Drohne einem Sender verpassen. Wäre Das Spiel länger als die knapp 3 Stunden, hätte mich das, ehrlich gesagt, ziemlich gelangweilt.

Grafisch ist Beyond Blue schick und schlicht. Das Meer ist “strahlend” blau und sauber, was ich leider etwas bemängel, denn ich hätte mir zum Beispiel gewünscht, dass man im Verlauf der Story auf den Umweltschutz und die Verschmutzung der Weltmeere eingeht. Dabei geht man davon aus, dass wir Menschen ca. 4,8 – 12,7 Millionen Tonnen Plastikmüll pro Jahr ins Meer befördern.

Beim fünften Tauchgang hatte ich dann leider massive Einbrüche bei der Framerate, so dass das Spiel teilweise ganz schön geruckelt hat und das auf einer PlayStation 4 Pro.

Nach Abschluss der acht Missionen können wir jederzeit zu den jeweiligen Tauchplätzen zurückkehren und versuchen die restlichen Scans durchzuführen. Da mich an den Schauplätzen aber keine wirklichen Highlights, wie Schiffwracks oder ähnliches erwarten, hat es mich nicht wirklich irgendwas dazu gebracht mich in den Tauchanzug zu zwängen.

Fazit

Beyond Blue ist ein entspanntes und leider etwas abwechslungsarmes Tauchspiel, welche euch an verschiedenen Ort mehr oder weniger viele Lebewesen scannen lässt. Für die drei Stunden Spielzeit war es nett, auch recht gut von den Synchronsprechern erzählt. Ich könnte mir sowas gerade für Jugendliche und Kinder gut vorstellen, weil sie ein paar interessante Sachen zur Unterwasserwelt erfahren nur müsste dafür das Spiel auch eine deutsche Synchro bieten. Und so kann ich das Spiel dann doch nur begrenzt empfehlen. Wer Unterwasser etas übertriebene Action haben will, der kann sich ansonsten gern mal mein Review zu Maneater anschauen. 😉

Ihr könnt das Spiel auf PC, XBox One und PlayStation 4 spielen. Im PSN Store müsst ihr derzeit 19,99 Euro für das Spiel zahlen.

Ich bedanke mich recht herzlich beim Entwickler bzw. Publisher für die Bereitstellung des Testmusters.



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