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Wer braucht eigentlich eine Elementarschutzversicherung?

Unwetter verschwinden meist so schnell, wie sie gekommen sind. Schäden leider nicht. Wussten Sie, dass ein vollgelaufener Keller bis zu einem Jahr Trocknungszeit benötigt? Und was ist dann eigentlich mit dem, was alles im Keller war? Zum Beispiel das neue Laufband oder das teure Geschirr für gute Anlässe? Beides ist nun kaputt. Emotionale Werte kann man Durch nichts ersetzen. Doch mit dem richtigen Versicherungsschutz lassen sich zumindest die finanziellen Folgen abmildern. Aber was heißt eigentlich richtig versichert?

Welche Versicherung ist die Richtige?

Klassische Situation nach einem Unwetter: Hagelschlag am Fenster und dann regnet es durch das kaputte Fenster auch noch rein! Hier kommt die Wohngebäudeversicherung ins Spiel: ein absolutes Must-have für alle Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer. Sie greift bei Schäden durch Sturm, Hagel und Blitzschlag am Gebäude selbst, also auch an Fenstern, Türen oder Treppen. Der vollgelaufene Keller durch Überschwemmung oder Rückstau und seine teils monatelange Trocknung sind jedoch ein Fall für die erweiterte Naturgefahrenversicherung, die auch Elementarschadenversicherung genannt wird. Sie schützt vor den finanziellen Folgen von Naturereignissen. Sie ist immer ein optionaler Baustein zur Wohngebäude- und Hausratversicherung, der zusätzlich beantragt werden muss. Ein Abschluss ist auch nur in Kombination mit einer dieser beiden Versicherungen möglich. Versichert sind – je nach Vertrag – das Gebäude und/oder der Hausrat bei Schäden durch beispielsweise durch Starkregen, Überschwemmung, Rückstau oder Erdrutsch. Stichwort Überschwemmung, da war doch noch etwas! Laufband und Geschirr sind ist ein Fall für die Hausratversicherung. Sie sichert das komplette Hab und Gut ab, wenn es durch ein Unwetter beschädigt wurde. Doch Achtung: Wenn im Vertrag nur die Gefahr Leitungswasser versichert ist, sind auch ausschließlich Wasserschäden durch einen Rohrbruch versichert, nicht aber Schäden durch Starkregen. Nur wer auch hier die Elementargefahren eingeschlossen hat, genießt Versicherungsschutz.

Besser checken (lassen).

Erschreckende Zahl: Laut GDV sind bisher nur knapp die Hälfte aller Gebäude in Deutschland ausreichend gegen Elementarschäden versichert. Wer unsicher ist, ob sein Zuhause richtig geschützt ist, der sollte sich seine Versicherungsunterlagen genauer ansehen – eventuell gemeinsam mit einem Finanzexperten. Gegebenenfalls kann man Verträge aktualisieren, erweitern oder zusammenlegen. Im Gespräch lässt sich zudem klären, welche Versicherung im Einzelfall sinnvoll und welche Leistungen wirklich wichtig sind.

Darauf sollte man achten:

Wenn es in den eigenen vier Wänden oder in der Mietwohnung zu Unwetterschäden kommt, ist es das Wichtigste: einen kühlen Kopf bewahren und die folgenden drei Punkte beherzigen:

  • Schadenminderung betreiben: Versuchen Sie, das Schadenausmaß so gering wie möglich zu halten. Natürlich nur, sofern Sie sich selbst und andere nicht gefährden.
  • Schäden dokumentieren: Am besten alle zerstörten oder beschädigten Gegenstände auflisten und fotografieren.
  • Schäden melden: Umgehend Kontakt mit der Versicherung aufnehmen und das weitere Vorgehen absprechen.

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