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Rendite

Rendite ist zuallererst ein Begriff aus der Wirtschaft. Und so ist es gängig, Rendite auf wirtschaftliche Kennzahlen zu reduzieren, z.B. die auf eine Geldanlage gezahlten Zinsen, die bei Aktienanlagen erzielten Kursgewinne und Dividenden oder die von einem Lebensversicherer zugteilten Überschussbeteiligungen.

Gegen diese Sichtweise ist nichts einzuwenden. Dennoch ist es ratsam, bei Geldanlage- und Vorsorgeentscheidungen den Blick zu heben und nicht ausschließlich die ökonomische Rendite im Blick zu haben.

Denn Geldanlage und finanzielle Vorsorge sind auch emotionale Themen. Die meisten Menschen fühlen sich beispielsweise unwohl, wenn ihr Geld an der Börse investiert und starken Wertschwankungen ausgesetzt ist. Steht dann am Ende eine Rendite von vielleicht 4 oder 5 Prozent, so hat diese neben der Kapitalbindung ihren Preis: Nämlich die bis zur Realisierung dieser Rendite ständige Sorge um den Verlust des Geldes.

Kurzum: Bei der Geldanlage und Vorsorge sollte man – auch aber nicht nur – auf die Zahlen schauen. Genauso wichtig ist, dass man sich mit den getroffenen Entscheidungen – sprich: den ausgewählten Produkten – wohl fühlt, dass sie zur eigenen Mentalität passen und einem keine “unguten Gefühle” vermitteln.

Berechnen im Sinne einer “Nettorendite” lässt sich all dies nicht, denn dazu sind die Menschen in ihren Einstellungen, Erfahrungen, Kompetenzen und individuellen Lebenssituationen viel zu unterschiedlich. Erkennbar wird aber aus diesem Blickwinkel ein wirklich guter Berater. Denn der berücksichtigt bei seinen Produktvorschlägen auch das, was den einzelnen Kunden als Mensch ausmacht. Ein Aspekt, den beispielsweise das Internet niemals leisten kann.



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