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[virtuelle Couch] Im Gespräch mit Sibylle Baillon


Hallo ihr Lieben,

es ist wieder Sonntag Nachmittag und habe eine sehr sympathische Autorin bei mir sitzen.
Heute habe ich Sibylle Baillon zu Gast, die mit mir über ihre historischen Romane sprechen möchte.

Hallo liebe Sibylle, 
ich freue mich riesig, dass du dir die Zeit genommen hast, mit mir ein wenig über deine Bücher zu plaudern. 
Darf ich dir einen Kaffee, Tee oder etwas anderes zum Trinken anbieten. Ich habe auch einen Kuchen für uns gebacken. Möchtest du ein Stück Kirsch-Streuselkuchen anbieten?
Ja gerne, danke! Bei einem so leckeren Kuchen kann ich nicht Nein sagen. 😊

Dann wollen wir doch direkt mal anfangen. 
Du lebst ja an der Côte d’Azur, wie ich aus deiner Vita entnommen habe. Ich stelle mir das traumhaft vor. Meer, Strand und Sonne direkt vor der Tür. Darf ich fragen, was dich dazu bewogen hat, Deutschland zu verlassen?
Naja, nicht direkt vor der Tür, aber zwei Kilometer weit weg, das ist richtig. Wie es zu meinem Leben an diesem wundervollen Ort kam, das ist eine sehr lange Geschichte. Um es kurz und bündig zu machen: meine Mutter lebte hier schon seit einigen Jahren mit ihrem Mann und ich war regelmäßig in den Ferien zu Besuch bei ihr. Die Entscheidung ihr an die himmlische Côte d'Azur zu folgen fiel mir dann nicht allzu schwer, als ich mich dann auch noch in einen
Einheimischen verliebte. 😉

Ich habe auch in der Vita gelesen, dass du schon sehr früh angefangen hast, historische Romane zu lesen. War das der Grund, warum du jetzt historische Bücher schreibst? 
Ja, das frage ich mich auch oft: Warum? Mit Sicherheit sind daran die „Sissi-Filme“ schuld, die, so kitschig sie auch sein mögen, meine Kindheit und Jugend begleitet haben, ebenso wie „Vom Winde verweht“. Schon von Klein auf hatte ich eine sehr romantische Ader. In meinen Träumen lebte ich immer in vergangen Epochen, die mich faszinierten. Also war es nahliegend auch in diesem Bereich zu lesen. Mein Vater gab mir ein altes Buch, dass von einer Schneiderin während der französischen Revolution handelte (ich erinnere mich nicht mehr genau an den Titel, leider, denn ich würde es gerne wieder lesen...). Dieses Buch hatte mich total überwältigt. Die Liebe zum Historischen, ob Mittelalter, Antike, Renaissance oder auch das 20te Jahrhundert, hat mich seither nie verlassen. Wenn es Zeitreisen gäbe, dann wäre ich die erste auf der Liste der Passagiere...

Lass uns doch mal über dein neuestes Buch „Die zweite Braut“ reden. Wie entstand denn die Geschichte?
Als Kind lebte ich eine Zeit in Marburg und war von der Stadt und seiner Geschichte begeistert. Als ich dann noch erfuhr, dass der Landgraf, den man auch den „Vater des Protestantismus“ nennt, so ein ganz außergewöhnliches Leben hatte und ein Bigamist war, da war für mich klar, dass ich ihm meinen
ersten Roman widmen würde.

Du vermischst immer wieder in deinen Büchern, zumindest ist das meine Auffassung, wahre Geschehnisse mit deinen „erfundenen“ Ideen. Wie entsteht solch eine Idee? 
Darauf zu antworten ist wirklich schwierig, dann ich glaube ich weiss selbst nicht so recht, wie die entstehen (lacht). Man könnte es Inspiration nennen. Plötzlich kommt mir eine Idee, die ich dann zu einem Plot ausbaue. Aber beim Schreiben ändert sich dann doch noch Einiges und manchmal ist das Ende ganz anders, als ursprünglich geplant. Aber es stimmt, was Du sagst, ich vermische gerne Fiktion mit Realität, weil ich es sehr spannend finde...es ist fast ein wenig, wie wenn ich mir selbst erlauben würde in die Historie einzusteigen und mitzuwirken. Mit Sicherheit ist es meine persönliche Lösung, um in die Vergangenheit reisen zu können...

Würdest du, wenn du könntest, in eine deiner Geschichten, schlüpfen wollen? 
Das tue ich doch, immer 😉
Also ganz klar „Ja“ !!

Wann schreibst du denn eigentlich am liebsten? Hast du einen bestimmten Zeitpunkt und Ort an dem du deiner Fantasie freien Lauf lässt? 
Am Besten schreibe ich am Vormittag. Besonders gute Ideen kommen mir kurz nach dem Aufwachen, wenn der Geist noch ein wenig umnebelt ist. Dann ist meine Intuition wohl am „wachsamsten“ und frei von „störenden“ Gedanken des alltäglichen Lebens.

So liebe Sibylle, ich habe noch eine letzte Frage an dich. Arbeitest du schon an einem neuen Werk, auf das wir uns freuen dürfen? 
Ja, ich arbeite immer gerade an einem Roman und ganz Viele warten darauf auf „Papier“ gebracht zu werden. Mein Roman „Die Töchter des Sturms“ (ehemals „Schwestern im Sturm“) erscheint im März bei Thalia.de und auch die Fortsetzung liegt dem Verlag schon vor. Dann wurde der erste Teil meiner Roman-Reihe „Klea“ vor Kurzem veröffentlicht und auch ein historisches Drama (nach einer wahren Begebenheit) habe ich gerade fertiggeschrieben. Und, und, und.... 😊

Ich bedanke mich recht herzlich, dass du mein Gast warst und mir Rede und Antwort zu deinen Projekte gestanden hast. 
Die Freude ist ganz meinerseits, liebe Beate. Vielen Dank an dem Interesse, dass Du meinen Werken entgegenbringst und auch danke an meine Leser!

So ihr Lieben, falls ihr Fans des historischen Genre seid oder Lust auf die Bücher von Sibylle Baillon, dann habe ich mal einige Links für euch:

Homepage - Sibylle Baillon
Bücher Amazon 
Autorenprofil - dotbooks
Autorenprofil - Lovelybooks 
Twitter 
Facebook 

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Rest-Sonntag und hoffe, dass ich mein Interview gefallen hat.

Eure Beate



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