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Freitagspost: Unsicherheit überwinden!


Dieses Telefon. Ich hätte es am liebsten jedes Mal klingeln lassen. Gestelzt und unsicher kam ich  mir vor, Wenn Ich den Hörer in die Hand nahm und mich mit dem Firmennamen melden musste. Meistens sprach ich dann richtig leise. Ich habe damals sehr jung mit einer Berufsausbildung angefangen und für mich waren diese Dinge eine enorme Herausforderung. Jahre später fast schon unvorstellbar - jetzt gebe ich scheinbar mühelos Interviews für Radiosender, spreche für das Fernsehen oder meinen YouTube-Kanal. Wie das geht? Es ist alles Training! 

Wir alle fühlen uns manchmal unsicher, selbst die selbstsichersten Personen werden das kennen. Eine Präsentation oder einen Vortrag halten an der Uni, in der Schule, ein Vorstellungsgespräch oder eine Party, auf der du noch niemanden kennst. Diese Situationen sind erstmal unangenehm. 


Fake it till you make it

Dieser Spruch macht hier tatsächlich Sinn. Bei meinen Radio-Interviews denke ich nicht darüber nach, dass jetzt super viele Menschen später meine Stimme hören. Ich schiebe den Gedanken Von Mir und konzentriere mich auf das, was ich sagen möchte. Wie ich es sage. Ein Lächeln in der Stimme hört man nämlich, also versuche ich positiv zu klingen und Antworten in ganzen Sätzen zu geben. Keine Ehms oder Öhhhs von mir zu geben. Dann bin ich so hochkonzentriert, dass ich ganz vergesse, wer mir jetzt alles zuhören könnte. Ich mache einfach so, als wäre das jetzt normal und irgendwie ist es das dann auch.


Just Do It

Noch so ein irrsinniger Spruch, der irgendwie Sinn macht. Wenn ich etwas tun muss, vielleicht auf der Arbeit, worauf ich keine Lust habe oder keine Ahnung habe, wie und es mir vielleicht gar nicht zutraue, dann schiebe ich alle Gedanken von mir und fange an damit. Notfalls frage ich eben immer wieder nach, wenn ich bei mir etwas nicht sicher bin, doch ich versuche mir meine Unsicherheit nicht anmerken zu lassen und bleibe ruhig. 


Über Lösungen nachdenken

Ein Beispiel: Wenn ich richtig unsicher bin oder sogar Angst vor dem Vorstellungsgespräch habe, sollte ich mir vielleicht trotzdem mal überlegen, ob der Job richtig ist. Vielleicht stört mich auch etwas an dem Unternehmen. In dem Fall kann ich ganz nach dem Motto zum Gespräch gehen: Ich habe nichts zu verlieren, vermutlich will ich den Job gar nicht. Klappt es doch gut, umso besser! Im Notfall kann ich das Gespräch auch verlassen - das hatte ich tatsächlich schon mal gemacht, bei einem richtig fiesen Gespräch wo ich mich so unwohl gefühlt habe, dass einfach klar war, der Job ist nix. 

Eine andere Lösung: Hilfe suchen. Vielleicht ein Seminar zum Videos drehen, wenn mir meine Filmchen nicht gut genug sind und ich nicht weiterkomme, oder Familie / Freunde bei bestimmten Dingen um Rat fragen. 




Wenn alle Stricke reißen...

Richtig fieses Lampenfieber und nichts hilft? Rescue Tropfen finde ich da sehr hilfreich in Notfällen - das sind Bachblüten. Eine Wirkung ist medizinisch nicht nachgewiesen, doch viele schwören darauf und auch ich finde, die Tröpfchen wirken wirklich beruhigend. Es gibt sie ohne Alkohol. Natürlich darf man jetzt hier keine Wunder erwarten und ein warmer Tee wirkt vielleicht genauso beruhigend, doch vielleicht ist es mal einen Versuch wert! 


Habt ihr bestimmte Strategien, wie ihr Unsicherheiten abbaut? Freue mich über Kommentare!









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