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Overcoats – Young

Wie funktioniert das eigentlich so mit dem Erwachsenwerden? Die beiden New Yorkerinnen Hana Elion und JJ Mitchell, die gemeinsam unter dem Namen Overcoats musizieren, besingen auf ihrem Debütalbum „Young“ genau dieses Thema. Ziemlich beste Freundinnen – mit einer beeindruckenden musikalischen Chemie.

Auf dem präsentieren die beiden, was man sich von ihnen erwartet beziehungsweise erhofft hatte: zwölf Songs, mit allerlei zartem, oft an CocoRosie erinnernden Duett-Gesang, oft überraschende Lyrics, ein bisschen Folk, verschleppte R&B-Beats und minimalistische Electronica. Die Produktion ist einfach gehalten, im Vordergrund des meist recht ruhigen Albums stehen eindeutig die perfekt harmonierenden Stimmen von Elion und Mitchell, denen man jede Emotion – zumeist Zweifel und Einsamkeit („I miss him more than I should“; aus „Walk On“) – abkaufen möchte. Es ist diese Glaubwürdigkeit, die Overcoat vor allen Dingen auszeichnet.

Die beiden können aber nicht nur ruhig und betrübt. Etwas Dynamik ins Album bringen die beiden mit Nummern wie „Leave The Light On“, das man sich schon gut als Festival-Liebling vorstellen kann.

Ziemlich beste Freundinnen mit einer ziemlich guten Platte – sollte man im Auge behalten.

Fazit: Gelungenes Debüt.

Anspieltipps: Hold Me Close, Walk On, Leave The Light On



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