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Pete Droge

Aus der Reihe „fast vergessene Musiker“: Obwohl Pete Droge aus Seattle stammt und seine Musikkarriere dem Pearl-Jam-Gitarristen Mike McCready zu verdanken hat, ist der Mann weniger dem Grunge als vielmehr dem amerikanischen Roots-Rock im Stile eines Neil Young oder John Mellencamp zugetan.

Pete Droge erblickt das Licht der Welt am 11. März 1969 zwar in Seattle, Washington, allerdings wächst der Gute nicht in der Großstadt auf, sondern auf Bainbridge Island im Puget Sound.

Dass seine Musik einem breiteren Publikum zugänglich Wird, hat der Singer-Songwriter zunächst einmal seiner Freundschaft zum Pearl Jam-Gitarristen Mike McCready zu verdanken. Dieser verhilft Droge nämlich zu einem Deal mit dem Label American Records, auf dem 1994 Petes Debütalbum „Necktie Sound“ erscheint. Das Ding erhält gute Kritiken und enthält unter anderem die Tongue-in-Cheek-Single „If You Don’t Love Me (I’ll Kill Myself)“, das auf dem Soundtrack zu „Dumm und Dümmer“ Verwendung findet. Auch „Sunspot Stopwach“ und „So I Am Over You“ werden Singles, erreichen aber nicht den selben Bekanntheitsgrad.

Zwei Jahre lässt sich Droge für den Nachfolger Zeit. „Find a Door“ (1996) wird zwar von Kritikern gelobt, findet aber beim Publikum kaum Beachtung, was auch daran liegt, dass American Recordings zu jener Zeit finanzielle Probleme hat und die PR-Maschine nicht wirklich zum Laufen bringt. Im selben Jahr steuert Droge den Titelsong zum Film „Beautiful Girls“ bei.

1997 macht sich der gute Pete an die Arbeit zu seinem dritten Album. „Spacey and Shakin“ erscheint auf 57 Records, das zu Epic gehört. Wie auch bei den beiden Vorgängern wird das Ding von Brendan O’Brien produziert. Danach wird es erstmal still um Droge, der Ende der Neunziger nur noch durch Kollaborationen an Alben von Kim Richey und Stone Gossard auffällt.

In den Nuller Jahren tritt Droge auch als Schauspieler in Erscheinung. 2000 spielt er in „Almost Famous“ einen „Hyatt Singer“, mit Elaine Summers gibt er dabei den Song „Small Time Blues“ zum Besten.

2003 tritt Droge der Supergroup The Thorns bei, zu der neben ihm auch die beiden Künstler Matthew Sweet und Shawn Mullins gehören. Parallel ist er aber weiterhin solo unterwegs und veröffentlicht im selben Jahr das Album „Skywatching“. Erst 2006 erscheint der Nachfolger „Under the Waves“. Der dort enthaltene Song „Going Whichever Way The Wind Blows“ wird für eine Toyota-Werbekampagne ausgewählt.

2009 wird Droges Song „Two of the Lucky Ones“ im Film „Zombieland“ verwendet.

In den Jahren 2009 und 2014 kommen unter den Titeln „Volume One“ und „Volume Two“ zwei Alben in Zusammenarbeit mit seiner langjährigen Duettpartnerin Elaine Summers auf den Markt. Die beiden Musiker sind seit 2008 auch verheiratet.

DISCOGRAPHY

1991: West of Here (with the Ramadillo)
1994: Necktie Second
1996: Find A Door
1998: Spacey And Shakin‘
2003: The Thorns (with Matthew Sweet and Shawn Mullins)
2003: Skywatching
2006: Under The Waves
2009: Volume One (with Elaine Summers)
2009: Volume Two (with Elaine Summers)



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