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Schäfer – lyrisches Sehnsuchtsziel und ökologische Notwendigkeit

Schafherde

Tierwirt Fachrichtung Schäferei nennt sich offiziell der Ausbildungsberuf des Schäfers. Die Ausbildung dauert drei Jahre sowie anschließend sogar der Meistertitel erworben werden kann. Es ist ein Beruf mit langer Tradition, der heutiger Tage jedoch mehr einer Berufung gleichkommt, denn des Geldes wegen wird heute niemand Schäfer. Naturliebe allein reicht allerdings nicht aus, erfordert das Schäfergewerbe doch vielfache Fähigkeiten. Zu den umfangreichen Aufgaben eines Schafhirten gehört die „Hebammenhilfe“, sprich die Ablammung und Aufzucht der Tiere, einschließlich Kenntnissen der Anatomie, Physiologie, Züchtung und Rassenkunde ebenso wie das Wissen über Weidewirtschaft und Futtergewinnung. Die Beherrschung der Schafhaltung erfordert auch Wissen und Fertigkeiten zum Stallbau sowie der Pferchtechnik und Hygienemaßnahmen. Selbstredend sind zudem umfangreiche Kenntnisse über Tierkrankheiten von großer Bedeutung. Auch die richtige Hütetechnik mit dem Herdenhund bzw. dessen Ausbildung gehören zum Repertoire eines Schäfers. Und die Produktion von Wolle, Fleisch und Milch, sowie die Vermarktung dieser Produkte erfordern letztendlich auch Kenntnisse über das tierschutzgerechte Schlachten.

Gerhard Keil

Bildquelle: 371060_web_R_K_B_by_Burkhardt Preuß_pixelio.de



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